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1. bis 3. September 2012
Für Fachbesucher
MIDORA: Wichtigster deutscher Uhren-Marktplatz fürs Weihnachtsgeschäft
Pforzheim beteiligt sich erstmals mit attraktiven Gemeinschaftsstand der Schmuckindustrie
Leipzig, 23. April 2012
Schmuck und Uhren erfreuen sich nach wie vor der Käufergunst. Im vorigen Jahr haben die Deutschen fünf Milliarden Euro für Uhren und Schmuck ausgegeben, wie der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ) ermittelt hat. So konnte der Fachhandel 2011 ein Umsatzwachstum von etwa vier Prozent erreichen - eine sehr positive Ausgangssituation für die MIDORA Leipzig vom 1. bis 3. September 2012, zu der Fachbesucher aus Mitteldeutschland und den angrenzenden Regionen erwartet werden.
Joachim Dünkelmann, Geschäftsführer des BVJ, sagt: „Motiviert durch die Neuheiten des diesjährigen Frühjahrs und den guten Geschäftsverlauf 2011, verstärkt der Handel sein Engagement in der Endverbraucheransprache. Zudem ist ein unverändert hohes Medieninteresse für Luxusprodukte und Edelmetalle zu beobachten. Unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kann es so gelingen, auch 2012 ein gutes Ergebnis zu erzielen. Bei der derzeit stabilen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt könnte mindestens der Vorjahresumsatz 2012 erreicht werden.“
MIDORA - eine gute Adresse für die Order
Mit der Leipziger Uhren- und Schmuckmesse öffnet die wichtigste Informations- und Orderplattform der zweiten Jahreshälfte ihre Tore. Für die Branche ist der Termin äußerst vorteilhaft, wird doch ein Drittel des Jahresumsatzes im letzten Quartal generiert. Im Vordergrund steht auf der MIDORA das mittlere Preissegment, wobei die Bereiche Uhren und Schmuck in etwa ausgewogen sind. Gleichwohl ist das Uhrenangebot stets sehr umfangreich. Immer mehr namhafte Unternehmen präsentieren sich mit ihren Marken auf der MIDORA - von A wie Aristo bis Z wie Ziemer. “Wer im Herbst Uhren für das Weihnachtsgeschäft ordern will, ist in Leipzig genau richtig“, sagt MIDORA-Projektdirektor Andreas Zachlod. Die Besucher werden am ersten Septemberwochenende in Leipzig voraussichtlich 85 Uhrenmarken in Augenschein nehmen können. Unter anderem dabei sind Casio, Festina, Filius Zeitdesign, Gardé, Kienzle, Jaques Lemans, M&M, MAG, Otto Christoffel, Shaghafi und Tutima. Im Schmuckbereich sind sowohl Hersteller als auch Großhändler vertreten, beispielsweise Engelkemper, O. & K. Müller oder Strinz. Trauringe in mittleren Preislagen werden auf der MIDORA stets gut nachgefragt. In diesem Segment verzeichnet die Messe eine Reihe von Stammausstellern wie Kühnel, Nowotny, Rauschmayer, Rubin oder Schwarz-Trauringe.
Unter dem Motto „Goldene Zeiten in Leipzig“ feiert die Goldstadt Pforzheim 2012 ihre MIDORA-Premiere und präsentiert sich dem Fachhandel mit einem Gemeinschaftsstand. Damit startet das führende deutsche Zentrum für die Schmuckherstellung eine neue Marketing-Kampagne, um die erlesenen Erzeugnisse noch populärer zu machen. Der Gemeinschaftsstand wird vom Gremium „Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim“ organisiert. Hier stellen sich unter anderem die Unternehmen Breuning, ROWI, Kalman Hafner, Burger Edelmetalle und die Pforzheimer Schmuckwelten vor. Der Bundesverband Schmuck und Uhren begleitet diese erstmalige Offerte der deutschen Schmuckhauptstadt und ist ebenfalls auf dem Stand präsent.
Neben dem Uhren- und Schmuckeinzelhandel nutzen die Besucher der parallelen CADEAUX Leipzig, der Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends, den Mitgabebereich der MIDORA, um ihre Sortimente zu ergänzen.
Fachprogramm mit Thema Ausbildung
Veranstaltungen zum Berufsnachwuchs haben auf der MIDORA einen festen Platz. Unter der Überschrift „Motivation zur Zukunft - Vom Lehrling bis zum Chef“ steht diesmal die Ausbildung im Mittelstand auf dem Programm. In einem Round-Table-Gespräch, veranstaltet und moderiert vom Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, beleuchten Uhrmacher und Goldschmiede sowie Kunsthandwerker und Raumausstatter Aspekte dieses Themas. Hierzu sind auch die Besucher der parallel stattfindenden COMFORTEX, Fachmesse für Raumgestaltung, und der CADEAUX Leipzig eingeladen. Im Podium beteiligt sich unter anderem Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Die Veranstalter des Podiums sind überzeugt, dass auf lange Sicht nur die berufliche Bildung die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks sichern kann.
Der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik ist mit einem Messestand vor Ort, wo er Handwerk und Handel über die Mitgliedschaft und deren Vorzüge informieren möchte. Außerdem bietet der ZV während der Messe zertifizierten Mitgliedsbetrieben Schulungen für die Fort- und Weiterbildung an.
Wie immer hält das Fortbildungszentrum Ahlen an seinem Messestand eine Fülle fachlicher Hinweise bereit. Dieses Mal können sich die Besucher über den Beruf Edelmetalltester informieren und Details zum Bildungsgang erfragen. Außerdem stellt hier das Pforzheimer Unternehmen Heimerle und Meule die Colorit Verfahrenstechnik vor. Den Messestand des FBZ Ahlen vervollkommnet traditionell eine kleine Schmuckausstellung. Auf der 2012er MIDORA ist eine Auswahl der besten Stücke des Wettbewerbs „Gold- und Silber lieb ich sehr - Schmücken Sie den Finger, die Hand oder den Arm“ zu sehen. Das Fortbildungszentrum hat sich mit diesem weit gefassten Thema an alle Schmuckschaffenden im deutschsprachigen Raum gewandt.
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