Start Agenturen Transformation muss erlebbar werden

Transformation muss erlebbar werden

52

Die neue Rolle der Livekommunikation in Transformationsprozessen

Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in die Entwicklung neuer Strategien. Marktpositionierungen werden geschärft, Geschäftsmodelle weiterentwickelt und Transformationsprogramme aufgesetzt. Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch häufig erst danach: Wie werden aus einer strategischen Entscheidung gemeinsames Verständnis und konkretes Handeln innerhalb der Organisation?

Klassische Kommunikationsinstrumente reichen dafür häufig nicht aus. Präsentationen, Informationsveranstaltungen und digitale Kanäle können Inhalte vermitteln, erzeugen jedoch noch kein gemeinsames Bild von Ziel, Weg und Konsequenzen. Gerade in Phasen des Wandels entscheidet deshalb nicht allein die Qualität einer Strategie über ihren Erfolg, sondern ob sie in der Organisation Anschluss findet und Beteiligung auslöst.

Die Ludwigsburger Agentur what when why arbeitet an dieser Schnittstelle zwischen Strategie, Kommunikation und Wirkung. Unter „eventzentrierter Unternehmenskommunikation“ versteht sie einen integrierten Kommunikationsprozess, in dem Liveformate nicht als Einzelmaßnahmen, sondern als zentrale gemeinsame Erfahrungsräume wirken.

„Zwischen strategischer Entscheidung und konkretem Handeln liegt ein Übersetzungsprozess. Menschen wollen wissen: Was bedeutet das für unseren Bereich? Was verändert sich für mich? Und woran erkennen wir, dass wir vorankommen? Gute Transformationskommunikation schafft Klarheit über diese Fragen und bindet die Organisation in ihre Beantwortung ein“, sagt Carsten Knieriem, Geschäftsführer von what when why.

Dieser Übersetzungsprozess ist in Transformationen besonders anspruchsvoll. Veränderungen greifen in Routinen, Verantwortlichkeiten, Rollenbilder und Unternehmenskultur ein. Rationale Plausibilität allein reicht deshalb nicht. Kommunikation muss auch Unsicherheiten, mögliche Verluste und bestehende Widerstände aufgreifen. Emotional anschlussfähig wird Transformation dort, wo Menschen sich mit ihren Erfahrungen ernst genommen fühlen und eine glaubwürdige Zukunftsperspektive entwickeln können.

Diese Anschlussfähigkeit entsteht nicht erst mit der offiziellen Kommunikation. Informelle Gespräche, Gerüchte und Vorannahmen prägen früh, wie ein Vorhaben bewertet wird. Wer Transformation kommunikativ führen will, muss deshalb zunächst zuhören: Welche Fragen entstehen? Wo zeigen sich Widerstände? Welche Erfahrungen beeinflussen die Reaktionen? „Frühzeitige Kommunikation heißt nicht, schon auf alles eine Antwort zu haben. Sie heißt, Unsicherheit nicht sich selbst zu überlassen“, so Knieriem.

Campaigning verbindet den gesamten Prozess
Gezieltes Campaigning greift diese frühen Signale auf und führt die Kommunikation mit den Zielgruppen über den gesamten Transformationsprozess. Es verbindet das Davor, den Live-Moment und das Danach zu einem strategisch geplanten, zeitlich verzahnten Prozess. So werden die inhaltliche Hinführung, das Liveformat sowie die Themen und Formate des Follow-ups von Beginn an aufeinander abgestimmt.
Im Live-Moment verdichtet sich diese Vorbereitung zu einer gemeinsamen Erfahrung. Die Livekommunikation schafft einen Arbeits- und Erfahrungsraum: Fragen werden gemeinsam diskutiert, unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt und strategische Spannungen bearbeitet. Im Anschluss halten vertiefende Formate, Teamdialoge und passgenaue Inhalte die zentralen Themen präsent und unterstützen die Umsetzung der Strategie in den Bereichen, Teams und im Arbeitsalltag. So bereitet jede Phase die nächste vor und verstärkt ihre Wirkung.

Im Live-Moment wird auch Führung sichtbar
Gerade in diesem gemeinsamen Arbeits- und Erfahrungsraum kommt der Führungskommunikation eine besondere Aufgabe zu. Sie zeigt sich darin, wie Führungskräfte Entscheidungen einordnen, Konsequenzen erklären, Haltung zeigen und den Dialog führen. Führung wird damit selbst zum Teil der Botschaft: Nicht nur Inhalte, auch Sprache, Präsenz und der Umgang mit offenen Punkten prägen, ob Menschen in der Organisation den Wandel als glaubwürdig erleben.
„Ein Liveformat ist kein Schaufenster der Transformation. Es ist eine Arbeitssituation der Organisation. Führung muss dort nicht nur senden, sondern einordnen, zuhören und auch Widersprüche aushalten. Genau darin entsteht Glaubwürdigkeit“, so Carsten Knieriem.

Wirkung wird systematisch geplant
Genau solche durchgängigen Kommunikationsprozesse entwickelt und steuert what when why von der strategischen Klärung bis zur wirksamen Umsetzung beim Kunden. Die konzeptionelle Grundlage bildet Emotion Engineering®: Strategische Klarheit wird mit erlebnisorientierter Kommunikation verbunden, um Wirkung systematisch zu planen und gezielt zu verstärken.
Strategische Ziele werden dafür in eine wirkungsorientierte Kommunikationsarchitektur übersetzt: einen Gesamtplan, in dem Campaigning, Strategie- und Change-Events sowie Beteiligungsformate jeweils eine klare Aufgabe übernehmen und ineinandergreifen. Auch die Führungskommunikation wird von Beginn an mitgedacht. Führungskräfte werden gezielt auf ihre Rolle, kritische Fragen und den offenen Dialog mit Mitarbeitenden und Teams vorbereitet.
Eventzentrierte Unternehmenskommunikation verbindet auf diese Weise Information, Dialog und gemeinsames Erleben über alle Phasen hinweg. Ihr Maßstab ist nicht die unmittelbare Resonanz einzelner Formate, sondern die Gesamtwirkung in der Organisation: Entscheidungen werden nachvollziehbar, Verantwortlichkeiten klarer und konkretes Handeln möglich. So wird Transformation vom strategischen Vorhaben zur gelebten Praxis.

what when why GmbH & Co. KG
what when why ist eine Agentur für eventzentrierte Unternehmenskommunikation im B2B-Umfeld. Das Unternehmen versteht Events nicht als Einzelmaßnahmen, sondern als Wirkungsverstärker innerhalb integrierter Kommunikationsprozesse und übersetzt strategische Ziele in erlebbare und wirksame Kommunikation. Grundlage ist Emotion Engineering®, ein Konzept, das inhaltliche Präzision mit emotionaler Wirksamkeit verbindet. Das Leistungsspektrum reicht vom Consulting mit strategischer Klärung und der Entwicklung tragfähiger Kommunikationsarchitekturen über die Inszenierung von Live-, Hybrid- und Digitalformaten und deren Aktivierung durch Campaigning bis zum Coaching von Führungskräften, Speakern und Event-Moderatoren. Die Ludwigsburger Agentur wurde 2013 gegründet und arbeitet für Unternehmen wie Dürr AG, Hager, LBBW, TRUMPF, Siemens Energy, Voith, Bansbach und Feinmetall.

what when why GmbH & Co. KG
Königsallee 43
71638 Ludwigsburg
Ansprechpartner: Carsten Knieriem
Tel.: +49 711 550 425 55
E-Mail: info@whatwhenwhy.de
Internet: www.whatwhenwhy.de