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GPRA-Einladung: Digitales Campaigning im US-Wahlkampf 2008 – ein Modell für die deutsche Politik?

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Berlin, 29. September 2008. Von emotionalisierenden Reden und frontalen Schlagabtauschen im Web-TV zu Liedern der Grassroots-Bewegung zum Download: Online-Campaigning steht im Zentrum des US-Wahlkampfes. Die Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain mobilisieren Millionen und nutzen dafür das Internet in einer ganz neuen Dimension. Einwerben von Spenden über das Web, die Nutzung von YouTube als politischem Kanal, Organisation von Nachbarschafts-Communities: Werden wir die Methoden des aktuellen US-Wahlkampfes in der Bundestagswahl 2009 wieder sehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich am 8. Oktober von 18 bis 21 Uhr ein hochkarätig besetzter „dialoq“. Das Kommunikationstreffen der Gesellschaft für Public Relations Agenturen (GPRA) unter dem Motto „Social Media & Charisma – US-Campaigning als Vorbild für deutsche Wahlkampfstrategen?“ findet am Vorabend des Kommunikationskongresses im Berliner dbb forum statt. Der US-Wahlkampf – erfolgreiche politische Massenmobilisierung über das Web oder inhaltslose Medienshow? Die Diskussion auf dem dialoq-Podium verspricht kontrovers zu werden. Jenik Radon, Mitglied des New Yorker Finanzkomitees von Barack Obama und Politikprofessor an der Columbia University, beschreibt den US-amerikanischen Wahlkampf als „Change, Dream and Character“, während die deutsche Politik für ihn schlicht „Alltag“ ist. Peter Carson, Vice President der Public-Affairs-Agentur Powell Tate (Washington), sagt über das Internet: „Politiker und Kommunikatoren weltweit sollten sich dieser neuen Macht bewusst sein – und sie nutzen.“  Nach einleitenden Kurzvorträgen der beiden US-Referenten kann sich das Publikum auf eine spannende Podiumsdiskussion freuen. Neben Jenik Radon und Peter Carson sind dabei: Frank Thomsen, Chefredakteur von stern.de, Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie langjähriger Koordinator der SPD-Wahlkampfzentrale und Michael Spreng, Journalist, Kommunikations- und Medienberater. Als Moderator konnte die GPRA den Journalisten Sven Kuntze gewinnen, der aus dem ARD-Morgenmagazin bekannt ist.

Astrid von Rudloff, Vize-Präsidentin der GPRA, freut sich auf eine spannende Diskussion mit brisanten Statements: „Einen Monat vor den US-Wahlen und mit  Ausblick auf den anstehenden Wahlkampf in Deutschland ist das Thema der Wahlkampfmethoden hochaktuell. Mehr denn je muss sich die Kommunikationsbranche mit der medialen Politikvermittlung auseinandersetzen – auf etablierten und auf ganz neuen Wegen.“

Weitere Informationen zu den Podiumsteilnehmern gibt es im Internet unter www.dialoq-nrw.de.

 
Die Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) ist der Wirtschafts-Verband führender Public Relations-Beratungsunternehmen Deutschlands. Die GPRA ist eine Gütegemeinschaft, deren Mitglieder gemeinsame Qualitätsstandards verbinden. Die GPRA entwickelt Services und Programme zur Unterstützung der Leistungsfähigkeit und der Qualität der GPRA-Mitgliedsunternehmen. Internet: www.pr-guide.de.

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